Texter finden über die Leseranalyse den Stil und die Wortwahl

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Um einen verständlichen und professionellen Text zu erhalten, kann eine Leseranalyse hilfreich sein. Diese liefert im Idealfall wichtige Informationen darüber, welcher Text in welchem Stil und mit welcher Wortwahl bei der entsprechenden Leserschaft ankommen könnte. Um die Leseranalyse durchführen zu können, sollte sich der Texter einige Fragen stellen, die sich in ihrer Relevanz nach der Art und der Bedeutung des anzufertigenden Textes richten. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass insgesamt vier Faktoren dafür verantwortlich sind, ob und wie ein Text verstanden werden kann. Zum Einen ist dies die Bildung des Lesers. Sie ist ausschlaggebend dafür, wie ein Text formuliert werden kann. Bis vor einiger Zeit war dabei der Bildungsabschluss der Leser eine wichtige Größe zur Beurteilung des möglichen Verständnisses eines Textes. Doch inzwischen gibt es leider sehr viele Erwachsene, die zwar über einen höheren Bildungsabschluss verfügen, dennoch in und nach ihrem Studium Probleme damit haben, selbst einfachere Texte zu verstehen. Hierauf müssen sich Texter bzw. Werbetexter einstellen können.
Der zweite Faktor bei der Leseranalyse ist das Sprachwissen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass viele Leser zwar einen höheren Bildungsabschluss besitzen, dennoch aber mit den Feinheiten der Muttersprache nicht vertraut sind. Sie verstehen also die Fachterminologien ihres Fachbereiches, sind aber nicht in der Lage, einen anspruchsvollen deutschen Text zu verstehen. Wer als Autor und Texter weiß, dass seine Leser Deutsch nicht als Muttersprache erlernt haben oder durch andere Gründe ein geringeres Sprachwissen aufweisen, muss darauf Rücksicht nehmen.


Wurde hier die richtige Leseranalyse durchgeführt?


Als dritter Punkt in der Leseranalyse soll an dieser Stelle die Fachkenntnis gesetzt werden. Ist der Leser ein Laie oder ein Profi auf dem Gebiet, das in dem Text abgehandelt werden soll? Je nach Zielgruppe kann der Autor dann entscheiden, wie er beispielsweise mit der Verwendung von Fachtermini verfährt. Hilfreich kann auch das Anlegen eines Glossars zur Klärung der wichtigsten Begriffe sein, wenn ein Text sowohl für Laien als auch für Fachleute gedacht ist.
Der vierte und letzte Punkt der Leseranalyse betrifft das Lesealter. Es wird davon ausgegangen, dass Kinder ungefähr ab einem Alter von elf Jahren in der Lage sind, einen Text ähnlich gut wie ein Erwachsener zu verstehen, auch wenn sie natürlich Wissenslücken in einem behandelten Fachbereich aufweisen. Doch Texte, die für jüngere Kinder gedacht sind, sollte auf Herz und Nieren geprüft werden. Profis testen ihre Texte daher an der entsprechenden Zielgruppe, ehe sie sie veröffentlichen. Kinder können nicht auf das Grundwissen zurückgreifen, das Erwachsene besitzen, um inhaltliche Lücken eines Textes zu füllen. Für Kinder muss ein Text besonders logisch aufgebaut sein und möglichst sämtliche auftauchende Fragen beantworten.


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