Expertziffern
Wer häufig Sonderzeichen verwendet, der sollte darauf achten, dass seine gewählte Schriftart diese Zeichen anbietet. Damit werden die hohen Kosten vermieden, die entstehen, wenn Sonderzeichen an die verwendete Schriftart angepasst werden müssen, weil sie standardmäßig nicht vorhanden sind. Dies wird lediglich bei großen Buchprojekten durchgeführt, für die Veröffentlichung von Artikeln in Zeitschriften oder Zeitungen lohnt sich dieser Aufwand allerdings nicht.Kursivschnitte
Die kursiven Schriften sind weitaus besser lesbar, als die digital geschaffenen schrägen Schriftarten. Dabei zeigen die Kursivschnitte den gleichen Grauwert, wie dies bei den normalen Schriften der Fall ist und sie lassen sich damit auch über mehrere Seiten ausgezeichnet lesen. Die Linienführung unterscheidet sich dennoch von den Normalschriften. Eine gute Schriftart verfügt über mehrere Schnitte.Die Schriftart
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Um eine möglichst ideale Lesbarkeit eines Textes zu realisieren, ist die Auswahl der richtigen Schriftart unbedingt zu beachten. Die Schrift ist wichtig für den ersten Eindruck, den ein Leser von einem Fachbuch oder einer Zeitschrift bekommt.
Schriftart und Inhalt des Textes müssen miteinander harmonieren. Das bedeutet, dass ein wissenschaftlicher Text nicht in einer verschnörkelten Schriftart abgefasst werden sollte, wenn er seriös und fundiert erscheinen soll. Ein kühler und sachlich wirkender Stil ist bei der Schriftart daher in dem Falle zu bevorzugen.

Eine Schrift muss die satztechnischen Anforderungen gewachsen sein
Allerdings spielt nicht nur das Aussehen eine Rolle, sondern aufgrund der Digitalisierung auch der Zeichenvorrat. Technisch ist fast alles möglich, das zeigt sich zum Beispiel bei den hoch- oder tiefgestellten Zeichen. Diese werden einfach verkleinert abgedruckt, was technisch kein Problem darstellt. Die Lesbarkeit wird damit aber herabgesetzt. Teile des Zeichens können damit wegbrechen, wenn sie aufgrund der verwendeten Papierqualität und des Farbauftrages nicht ausreichend gedruckt wurden. Das Problem stellt sich häufig auch bei den so genannten Mediävalziffern.
Damit sind Ziffern gemeint, die über eine Ober- und eine Unterlänge verfügen. Sie werden kleiner dargestellt und ergeben so mit dem fließenden Text eine Einheit. Damit lassen sich aber keine Fußnoten darstellen. Die verwendet Schriftart muss daher zusätzlich über die Normalziffern ohne Ober- und Unterlänge verfügen, denn nur so können auch Tabellen und Formeln dargestellt werden.
Die Schriftart sollte zudem über die so genannten Bruchziffern verfügen. Die Ziffern werden ebenso wie die Normalziffern mit demselben Schriftgrad aufgerufen, sind aber im Vergleich zu diesen kleiner und werden fetter gedruckt. Sie werden teilweise für Fußnoten verwendet. Es gibt aber auch Sonderschriften für diese Zeichen, die auf dem Markt unter dem Namen Expert – Fonts erhältlich sind.
Die Schriftart sollte zudem Platz sparend sein und über einen Zeichenvorrat verfügen, der für verschiedene Anwendungsfälle geeignet ist.
Seitengestaltung: Schriftart
| Laufweite | Schriftgrad | Satzspiegel | Überschriften und Auszeichnungen

