Die Seitengestaltung für Bücher und Zeitschriften

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Wenn Bücher oder Artikel für Zeitschriften / Fachzeitschriften verfasst werden, muss eine Vielzahl von Punkten beachtet werden. Zum einen ist natürlich der Inhalt des Textes wichtig.
Hier setzt der Autor bzw. Texter sein eigenes Wissen ein, er führt Gespräche mit Fachleuten oder holt sich auf verschiedenen Wegen Informationen zu seinem Thema ein.


Doch der Inhalt eines Textes macht bei Weitem noch nicht das Buch oder den Artikel aus.

Die Seiten und Kapitel müssen noch gestaltet werden.
Das geschieht auf der einen Seite unter Beachtung der Lesbarkeit des Textes und der inhaltlichen Zusammenhänge, die gewahrt bleiben müssen.


Das Ziel der Seitengestaltung ist eine ideale Lesbarkeit herzustellen

Zum anderen sind es die satztechnischen Aspekte, die beachtet werden müssen.
Verlage und Hersteller geben häufig Hinweise an die Autoren für die Gestaltung der einzelnen Seiten, auch die Setzereien und Druckereien sind die Anlaufstellen für diesbezügliche Informationen.

Hilfreich ist dabei die so genannte Satzanweisung.
Diese zeigt in der Regel in Form eines Formulars die gestalterischen Gesichtspunkte für den Text.
Meist wird eine Art Mustertext erstellt, der einige Seiten umfassen kann und anhand dem sich der Autor über die weitere Gestaltung seiner Publikation klar werden kann.


Wie bereits erwähnt, ist das oberste Ziel der gesamten Gestaltung einer Zeitschrift oder eines Buches, ja, auch einer Internetseite oder anderen Publikationen, die Lesbarkeit. Ist diese eher als schlecht zu bezeichnen, werden die Leser ausbleiben und den wenigen Lesern wird das Vergnügen am Lesen vergällt.

Die gegebenen Inhalte sollen möglichst leicht durch den Leser erfasst werden können. Wichtig ist daher, dass sich schon der Autor in Zusammenarbeit mit dem Mediengestalter Gedanken darüber macht, was der Leser von dem literarischen Werk erwarten könne und welche Gewohnheiten die jeweilige Zielgruppe beim Lesen aufweist.
Daher gibt es bestimmte Regeln, die bei der Gestaltung einer Publikation eingehalten werden müssen. Die Gestaltung der einzelnen Seite ist dabei die Gestaltung im Kleinen, die sich aber durch das gesamte Werk fortsetzen muss. Nur so kann sich eine Einheit des Werkes ergeben, die sowohl Lesbarkeit als auch die Lieferung von Informationen bietet. Dem Autor und dem Mediengestalter ist schließlich immer daran gelegen, dass der Leser seine Bedürfnisse befriedigt sieht und damit wirklich zu einem Leser wird und nicht bloß das Werk durchblättert und wieder zur Seite legt. .


Seitengestaltung:   Schriftart | Laufweite | Schriftgrad | Satzspiegel | Überschriften und Auszeichnungen