Überschriften und Auszeichnungen
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Überschriften werden in der Regel im Text hervorgehoben und unterscheiden sich dadurch von diesem. Die Entscheidung über Form und Art und Weise des Hervorhebens der Überschrift liegt beim Autor und bei den beteiligten Textgestaltern bzw. Grafikern.
So kommt eine Abweichung von der Norm des Textes zustande, die auch als Auszeichnung bezeichnet wird. Allerdings sollten solche Auszeichnungen sparsam eingesetzt werden, denn die Lesbarkeit eines Textes wird bei allzu vielen Veränderungen der Schriftart oder Schriftgröße erschwert.
Überschriften können aber mit verschiedenen Mitteln vom Text abgehoben werden. Allein eine Änderung der Größe führt zu einer Heraushebung aus dem Text. Wichtig ist zudem der räumliche Aspekt. So muss bei einer Überschrift mehr Platz über der Überschrift sein, als darunter, damit sich diese gut abhebt und der Fluss im Lesen nicht gehemmt wird. Generell gilt, dass viele Auszeichnungen störend wirken, was unbedingt zu vermeiden ist.
Überschriften gibt es nicht nur über dem Text, sondern auch innerhalb eines solchen; an dieser Stelle werden sie von dem Fachmann als Rubriken betitelt. Für diese werden meist halbfette Schriften verwendet, wobei auch sie sparsam eingesetzt werden sollten. Der Gesamteindruck eines Textes darf nicht gestört werden.
Auszeichnungen: kursiv, fett, halbfett, Kapitälchen, Rasterunterlegungen, Versalsatz, Sperrungen
Unterschieden wird in harmonische und in kontrastierende Auszeichnungen. Erstere behalten den gleichen Grauwert der Schrift, wie dies bei den Kursivschnitten der Fall ist. Letztgenannte sind halbfett oder fett gedruckt und verändern so den Grauwert. Sie können auch durch Balken unterlegt sein.
Im Fließtext sind die Auszeichnungen die besten, die den Grauwert des übrigen Textes möglichst wenig stören. Sie fallen beim Betrachten kaum auf und sind erst beim Lesen wirklich sichtbar. Halbfette Auszeichnungen hingegen fallen schon beim ersten Betrachten auf. Werden Texte für Bücher verfasst, sollten Auszeichnungen generell sparsam verwendet werden. Raster oder Unterlegungen werden in Büchern gar nicht verwendet, sie finden am ehesten in Artikeln für Zeitschriften Anwendung und sind auch hier nur spärlich einzusetzen.
Seitengestaltung: Schriftart
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